Aufgrund des für Freitag angesagten Zwischenhochs entschied Bernhard die Höhenwanderung durchzuführen. Dieser etwas mutige Entscheid erwies sich im Nachhinein als richtig.

15 WanderInnen trafen sich zur Reise mit dem Zug nach Zürich und von dort mit dem „Glarnersprinter“ nach Linthal. Ab hier erfolgte die Fahrt mit dem Postauto auf den Klausenpass. Durch den Nebel führte uns der Busschauffeur umsichtig um die vielen Haarnadelkurven hinauf auf den Pass. Je höher wir kamen lichteten sich die Nebelschwaden und auf dem Pass zeigte sich ein mystisches Bild mit dem imposanten Felsmassiv des Märcher Stöckli.F0Schächental

Nach dem obligaten Startkaffee im Bergrestaurant machte sich die Wandergruppe auf den Höhenweg. Zuerst hinunter zur unteren Balm und von dort leicht aufwärts via die Alp Vorderrustigen zur Alp  Heidmannegg. Immer wieder stiessen Nebelschwaden vom Schächental hinauf, immer wieder erkämpften aber auch wärmende Sonnenstrahlen einen Platz auf unserem Wanderweg. Nach der Mittagsverpflegung „im Feld“ führte die Wanderung im Auf und Ab über Stock und Stein zur Bergstation der Luftseilbahn Ratzi. Hier hatten wir genügend Zeit bei Kaffee, Eiskaffee und feinem Heidelbeerkuchen uns auf die Heimfahrt vorzubereiten.

Bernhard Knecht

Wir danken unserem Wanderleiter Bernhard Knecht  ganz herzlich für die Vorbereitung und Leitung dieser schönen Wanderung. 

                               Der Vorstand

 

 

 

Montag 23. Aug.

Die Anreise mit 30 Personen fand individuell mit Zug oder Auto statt. Treffpunkt um die MitA31 Montagtagszeit war beim Hotel Kristall-Saphir in Saas Almagell. Freudig empfingen uns unsere Wanderleiter dieser Tage Marie-Rose und Rolf Bircher. Die meisten konnten die Zimmer schon beziehen, und etwas Kleines zum Mittagessen einnehmen. Um 14 Uhr trafen wir uns mit der Chefin des Hotels, Frau Breuer, zu einem Dorfrundgang. Wir hörten viel Interessantes vom Dorf und Tal.  Danach fuhren wir mit den Sesseln hinauf auf Furggstalden. Im hübschen Berghaus kehrten wir gerne ein und genossen die Wärme und Sonne, bevor wir durch wunderschönen grünen Lärchenwald zurück ins Tal wanderten. Um 18 Uhr genossen wir den vom Hotel offerierten Apero, bevor wir das Nachtessen einnehmen konnten. 

Dienstag 24. Aug.

Wanderung Forte: Furggstalden – Erlebnisweg - Almageller Alp- Panoramaweg- Kreuzboden.

Wanderung Piano: Vom Hotel auf die Allmageller Alp und zurück.

Heute waren wir in zwei Gruppen unterwegs. Die Forte-Gruppe passierte erst den Erlebnis- und Abenteuerweg ob Furggstalden über diverse Leitern, spektakuläre Hängebrücken und kitzlige Passagen! Für Etliche brauchte es etwas Mut! Aber alle meisterten dies. Gemütlicher ging es nun zur Almageller Alp. Hier machteB73 Dienstagn wir unseren Picknickhalt. Bald aber machten wir uns auf zur zweiten Etappe zum Kreuzboden, dauerte doch diese noch 3.5 Std.  Stetig stiegen wir auf wunderschönem Bergweg in die Höhe. Die Aussicht in die Berge un solche Raritäten! Alle waren mega stolz die lange Wanderung zumd zu den Gletschern ob Saas Fee wurde immer atemberaubender. Der Weg war nun wirklich ein Panoramatraum. Natürlich mussten wir uns auf den steinigen Weg konzentrieren. Unterwegs fanden wir auch die Wiesen mit den vielen Edelweissen! Alle waren begeistert und die Fotografen fast nicht zu halten!  Wann findet man nur Kreuzboden gemeistert zu haben. Berg frei! Mit einem feinen Trunk beenden wir die Tour und liessen uns mit der Gondel ins Tal bringen.

Die Gruppe «Piano» startete etwas später beim Hotel und stieg in gemächlichen Tempo die 500 Höhenmeter durch den Wald zur Almageller Alp. Nach dem Picknick wurde die Mittagspause auf der Terrasse des Berghauses verlängert bei Kaffee und Kuchen. Zurück nach Saas Almagell hinunter ging es auf demselben Weg wie beim Aufstieg.

Mittwoch 25. Aug.

Wanderung Piano: Hannig – Saas Fee. Danach hoch mit Gondel auf Längfluh und später hinauf auf Felskinn um die eindrückliche Aussicht auf den Feengletscher und die Viertausender-Berge zu bewundern. Wunderbar!

Wanderung Forte:  Hannig – Gletschergrotte - Spielboden.

Mit der Gondel auf Hannig, Von hier auf schmalem, schönem Wanderweg hinunter zum Gletschersee. Unterwegs las uns unsere Wanderleiterin die interessante Geschichte der Gletscher und die vom Dorf  Saas Fee. Über die Moräne vom ehemaligen Gletscher wurde uns bewusst, wie es früher ausgesehen haben musste, als die Gletscher bis hier hinunterkamen. Über das Flussbeet gehend, wanderten wir auf der anderen Seite hinauf zur Gletschergrotte. Unterwegs nahmen wir das Picknick ein. Dann konnten wir im hübschen, mit wunderschönen Blumen geschmückten Beizli den Kaffee geniessen. Hier kann niemand vorbei gehen ohne zu staunen und zu geniessen! Jetzt entschieden sich einige, hinab zu wandern und mit der Gondelbahn hinauf zum Spielboden zu fahren. 12 Personen nahmen den Weg unter die Füsse und stiegen hoch C60 Mittwochzum Spielboden. Weiter ging’s mit der Bahn auf die Längfluh 2870m.ü.M. Ganz nah am Feengletscher bewunderten wir diese Pracht mit den tiefen Spalten und den vielen Gletscherbächen. Auch die Pisten für die Skifahrer auf Mittelallalin waren deutlich zu sehen. Die Viertausenderberge Dom, Täschhorn, Alphubel und Allalinhorn, - einfach genial und umwerfend. Wir waren so klein vor diesen Riesen und demütig und dankbar dieses Wunder zu sehen und erleben.  Jedes brachte einen Stein für «unser Steinmannli» und wir waren stolz hier zu sein.  Von hier konnte jedes nach seinem Gutdünken zurück nach Saas Fee und danach ins Tal fahren. Mit einem Konzert der Musikgesellschaft Mattmark auf dem Dorfplatz ging der wunderschöne Tag zu Ende.

Donnerstag 26. Aug.

Wanderung für Alle: Suonenweg Saas Almagell – Saas Grund.

Die Dessertwanderung dieser Woche führte uns heute auf einem Suonenweg Richtung Saas Grund. Die Suone, zum Teil mit fliessendem Wasser, führte uns durch wunderschönen Lärchenwald über Brücken und Stege, über offene Felder und den Felsen entlang. Im Wald hatte es viele Himbeerstauden und auch Heidelbeeren die natürlich verführten zum Naschen! Unterwegs Picknick. Nun fuhren wir mit den Gondeln hoch hinauf auf D44 DonnerstagHohsaas 3200m.ü.M. Der Triftgletscher und das Weissmies vor uns. Auf dem stündigen Rundweg sieht man 18 Viertausender - Berge, was sehr eindrücklich ist. Heute war wieder ein Traumtag, die Berge ohne Nebelhaube zu sehen. Da gab es auch ein Restaurant, wo viele noch verweilten. Auf Kreuzboden besuchten wir noch das dortige Seelein.  Einige wanderten von hier hinab nach Saas Grund. Der Rest fuhr mit der Gondel wieder ins Tal und zurück mit dem Bus nach Saas Almagell.  Heute nach dem Nachtessen hatten wir Gelegenheit mit unserer Gastgeberin den Linientanz zu erlernen. Es war lustig und amüsant und viele machten mit. Pravo!!

Freitag 27. Aug.

Wanderung: Um den Stausee Mattmark.

Wir packten unsere Koffer und stellten diese in den Kellerraum. Mit deE18 Freitagm Postauto fuhren wir hoch zum Mattmarkstausee. Im Berghaus besuchten wir erst den Film über die Entstehung des grössten Erddamms von Europa! Danach wanderten wir über die Staumauer und dem blauen See entlang. Unterwegs gab es Pause und Picknick, bevor uns um 13.20 Uhr das Postauto zurück nach Saas Almagell brachte. Hier hatten wir noch eine Stunde Zeit, um etwas zu trinken, uns von den Autofahrern zu verabschieden und dann zur Postautostelle direkt vor dem Hotel zu gehen.  Bus und Zug brachte uns zurück in den Aargau. Eine wunderschöne Bergwoche ist wieder vorbei.

Das Hotel, und das Essen war sehr gut. Die Zimmer grosszügig und ruhig.

Danke Familie Breuer-Anthamatten. Wir haben uns wohl gefühlt und werden euch gerne weiter empfehlen.  

Natürlich gehört unser grösster Dank unseren Wanderleitern Marie-Rose und Rolf Bircher. Mit eurer ruhigen und freundlichen Art habt ihr uns begeistert und gut geführt.  Ganz herzlichen Dank. Wir freuen uns auf ein hoffentlich nächstes Mal!

Rosmarie Bollier

Berthi Pfister begrüsste 14 Personen bei der Haltstelle Bözen Mitteldorf. Mit ihr wanderten wir in 1¼ Std. über Hornussen hinauf zur Waldhütte "i de Grueb". Hier hatte Emil schon ein schönes Feuer entfacht und wir begrüssten weitere 6 Naturfreunde, die mit dem Auto angereist waren. Welche Freude, uns wieder mal zu sehen und zu treffen! Zuerst durften wir ein feines Glas Aperowein geniessen. Der Wettergott versprach uns bis 14 Uhr eine angenehme Zeit. Das schöne Fricktal zeigte sich auch von seiner schönen Seite. Nun wurden die Würste und die Fleischstücke auf den Grill gelegt und an den Tischen gemütlich gegessen und schöne Gespräche geführt. Nun kam auch noch Esther, unsere Präsidentin dazu, in ihrer Mittagspause. Zur Eröffnung der Info durften unsere 80-jährigen Jubilare Elsbeth Baumann und Ernst Haas ein Lied wählen, das wir dann gemeinsam sangen. Wir hörten von denE25 Wladhütte Bözen Wanderungen im ersten Halbjahr. Bedingt durch Corona und durch Regentage waren wir wenig unterwegs. In der Vorschau standen als erstes die Ferientage in Saas-Almagell. Der Himmel verdunkelte sich. Es ging gegen 14 Uhr und die ersten Tropfen fielen auf unsere Tische. Ganz schnell verschoben wir uns in die kleine Hütte. Mit den Kerzen auf den Tischen wurde es ganz feierlich. Das Kuchenbuffet wurde eröffnet und Kaffee und Tee standen bereit. Herzlichen Dank den Bäckerinnen und Berthi für den feinen Kaffee. Nun luden wir die Mitglieder nochmals ein, sich zu äussern zum Thema: Wie weiter mit unserem Verein. Schön die Meinungen zu hören. Nun aber wurde es Zeit für den Abschied. Gut hatten wir Schirme und Jacken dabei, denn es regnete in Strömen. Einmal mehr durften wir einige gemütliche Stunden erleben in Bözen. Wir bedanken uns bei Berthi Pfister und Emil Heimgartner für die Vorbereitungen und fürs Aufräumen ganz herzlich.

Rosmarie Bo.

Gespannt waren 15 Naturfreunde und 4 Gäste, wohin wohl die Reise und die Wanderung ins Blaue gehen würde! Mit dem Zug fuhren wir nach Bern-Freiburg und der Bus brachte uns von dort an den schönen Ort, der da liegt am Schwarzsee!  Mit den Sesseli ging es hoch zur Riggisalp, wo wir uns auf der Terrasse vor der Wanderung stärken konnten. Die Allermeisten von uns waren noch nie an diesem Ort! Nun starteten wir unsere 3,5 stündige Wanderung über Alpsträsschen und Weideland zur Alp Unter- Euschel. Viele lustige Geissen hatten hier ihren Auftritt und erfreuten uns. schwarzseeDer weitere Weg drehte sich hier auf die andere Talseite und mit schönem Weglein durch duftende blühende Wiesen und Wald kamen wir zum Stierenberg und zur wunder­schönen Sicht hinab zum See. Dieser war heute eher grau wie blau oder schwarz. Die schweren Gewitter der letzten Tage mit Hagel waren wohl verantwortlich dafür. Hier genossen wir unser Picknick. Nach der Mittagspause stiegen wir hinauf zum Übergang beim Rippetli. Am schönen Weg mit wunderschönen Aussichten in die Freiburger Alpenwelt kamen wir hinab zur Alp St. Antoni Brecca. Wie konnten wir hier vorbei gehen ohne an den langen Tischen Platz zu nehmen, und den Durst zu löschen! Nach dieser Pause und vorbei an uralten schönen Bergahornbäumen wanderten wir hinab zur nächsten Alp Untere Rippa. Hier trennte sich die Gruppe. Durch den Breccaschlund auf vielen Treppen und interessanten Pfad erreichten die Wanderer den Talboden. Die zweite Gruppe wanderte entlang der Alpstrasse hinab. Vor der Alp Hubel Rippa fanden wir wieder zusammen. Nun mussten wir noch den Euschelsbach überqueren und dann kamen wir hinab zum See. Diesem entlang spazierten wir unserm Ziel entgegen zum Schwarzsee Gypsera. Die grosse Terrasse des Restaurants, der See, das rege Treiben der Menschen und der Enten auf dem See waren entspannend und so verging die freie Stunde im Nu. Der Bus brachte uns zurück nach Freiburg und der Zug in den Aargau.

Vielen herzlichen Dank an Roland Müller unserem heutigen Wanderleiter. Du hast diese spannende Tour vorbereitet und geleitet. Gerne kämen wir wieder mit dir. Du aber hast angekündigt, dass es die letzte Tour für die Naturfreunde sein werde. Schade!

Rosmarie Bollier


Die Naturfeunde Brugg, sind eine Sektion und offizielles Mitglied der Naturfreunde Schweiz